KPU
KPU heißt soviel wie Kryptopyrrolurie. Entdeckt wurde die Kryptopyrrolurie um 1960 von Carl C. Pfeiffer, dem Pionier der orthomolekularen Therapie sowie Leiter und Gründer der größten orthomolekularen Klinik in New Jersey, USA. Er suchte bei Schizophrenen, bei denen wie bei Depressiven Zinkmangel schon bekannt war, nach einem gemeinsamen Stoff, der im Urin zu finden war.
Kryptopyrrol (2,4 Dimethyl-3-Aethylpyrrol) ist ein Baustein des Hämstoffwechsels, der unglücklicherweise Zink und Vitamin B6 bindet und somit beide wichtigen Baustoffe dem Körper entzieht. Der Gesunde scheidet geringe Mengen dieses Stoffwechselproduktes im Gallenfarbstoff über den Stuhl aus. Der Pyrroliker scheidet ihn (im „Verborgenen“, s. griech. Krypta-, daher der Name) in größeren Mengen über den Urin aus. Die Pyrrolurie zählt zu den sogenannten Porphyrien. Relative Bekanntheit erlangt diese Störung zur Zeit im Zusammenhang mit ADS/ADHS, die sich in vielen Fällen über diesen Ansatz sehr positiv beeinflussen lassen.
Unter den nachstehend genannten Erkrankungen findet man den höchsten Anteil an Pyrrolikern, z.B.
* bei Hyperaktivität der Kinder (80%),
* Schizophrenien (80%),
* Krebs (über 50%),
* MS und Allergien (80%)
* sowie bei Lebererkrankungen
Häufig auftretende Erkrankungen bei KPU
Die Liste der möglichen Erkrankungen ist lang.
* Immunschwäche /Allergie
* Akne / Ekzeme / Wundheilungsstörungen/
* Herpes
* Schizophrenie/ Psychosen
* „Burn-out-Syndrom“
* PMS
* Legasthenie / Lernstörungen
* Hyperaktivitätssyndrom
* (ADHS/ ADS ) 80%
* MCS (70%)
* Alle Glutathionmangel-Erkrankungen
* Krebs (50%)
* Immunschwäche / Infektneigung – bes. für Viren (Lymphopenie)
* Allergien (Typ IgG)
* Leukonychie
* Haarausfall / vorzeitiges Ergrauen
* Helle Haut / Sonnenunverträglichkeit
* Oligospermie
* Entgiftungsstörungen, bes.Schwermetalle (Blei, Cadmium etc.)
* Herpes
* Akne vulgaris
* Ekzeme
* Neurodermitis
* weiße Flecken unter den Fingernägeln
* relativ helle Haut,
* Muskelschmerzen
* Krämpfe
* Fibromyalgie
* Weichteil- und Gelenkrheuma
* Karpaltunnelsyndrom
* Nervenentzündungen
* Darmentzündungen mit und ohne Durchfälle
* Anämien
* Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten
* Impotenz
* Zyklusstörungen der Frau
* Fehlgeburten
* verzögertes Knochenwachstum
* enge Zahnstellung
* Kopfschmerzen
* morgendliches Erbrechen,
* Schwangerschaftserbrechen
* Hyperaktivität
* Autismus
* Depressionen,
* Schlafstörungen
* Halluzinationen
* Schizophrenie-Syndrome
* usw.
Behandlung
Die Behandlung erfolgt in der Regel mit einfachen und preiswerten Mikronährstoffen, die nach gründlicher Untersuchung für den Patienten ermittelt werden.
Wichtig!
Die oben genannten Krankheiten stellen meiner Ansicht nach keine isolierte Erkrankungen dar, sondern sind stets Ausdruck einer sogenannten Mitochondropathie. Eine kausale Therapie ist daher nur mit einer sog. mitochondrialen Therapie möglich. Dies gilt um so mehr, je älter der Patient ist. Ich kann Sie an dieser Stelle, wenn gewünscht, weiterführend beraten.
Mitochondropathien sind Krankheiten der Mitochondrien, sog. Zellorganellen mit der Hauptfunktion der Energiegewinnung für unsrere Zellen. Mitochondropathien stören diesen Energieaufbau. Die Auswirkungen betreffen den gesamten Zellstoffwechsel, da alle energieverbrauchenden Schritte beeinflußt werden. Daher auch die große Bandbreite an Symptomen.
Kryptopyrrolurie ist nur ein Begleitsymptom. Die Störung auf mitochondrialer Ebene ist wesentlich ernster, denn eine Mitochondropathie wirkt organübergreifend und kann zu schwersten Störungen führen.
Wesenentliche Arbeiten zu diesem Thema stammen von Dr. med. Heinrich Kremer, und sind in seinem Buch "Die stille Revolution der Krebs-und AIDS-Medizin" (erschienen bei raum&zeit) zusammengefaßt.