Praxis am Klettenbergpark

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Migräne

Ursachen & Behandlung

Die Methode der Repolarisierung

Mein Verfahren der "Repolarisierung" entstand nach vielen unbefriedigenden Ergebnissen bei der Behandlung von Migräne und Clusterkopfschmerzen. Die Repolarisierung ist eine energetische Therapiemethode basierend auf der Cell-Voltage Diagnose, ausgewählten Arzneien der Naturheilkunde sowie speziellen Mineralstoffpräparaten. Sie finden auf dieser Site eine kurze Beschreibung des Phänomens der Depolarisierung als eine Erklärungshypothese für Migräne. Die besondere Wirksamkeit des Verfahrens scheint auf der Umkehrung dieses Effektes in Zusammenhang mit dem Abbau von Entzündungen zu basieren.

Der Behandlung geht eine komplette körperliche und energetische Untersuchung voraus. Eine Blutuntersuchung ergibt weitere Aufschlüsse über Ihre Stoffwechsellage. Zusätzlich erhalten Sie einen individuell auf Sie zugeschnittenen Ernährungsplan mit einer genauen Auflistung der für Sie optimierenden Lebensmittel. Eventuell existierende, die Migräne verstärkende oder auslösende Lebensmitteunverträglichkeiten werden so eliminiert. Ihr Stoffwechsel normalisiert sich, "übergewichtige" Personen nehmen an Gewicht ab.

In der Regel genügen ca. 6-10 Behandlungen in einem Zeitraum von etwa 6 Wochen. Sie spüren nach kurzer Zeit, ob die Methode bei Ihnen funktioniert. Wenn die Vorbehandlung Ihrer Erkrankung/en Blockaden gesetzt hat, oder Sie sich in einem schlechten gesundheitlichen Allgemeinzustand befinden, können auch längere Behandlungphasen entstehen.

Definitionen

Das medizinische Wörterbuch „Pschyrembel" beschreibt Migräne als anfallsartig auftretenden Kopfschmerz, der wiederholt und meist halbseitig auftritt, überwiegend schon in den frühen Morgenstunden beginnt und Stunden bis Tage andauern kann. Dazu kommen häufige Begleiterscheinungen wie Übelkeit, Licht- und Lärmempfindlichkeit, visuelle Störungen und neurologischen Ausfälle.
Vasokonstriktion

Im Zusammenhang mit Migräne bedeutet Vasokonstriktion Engstellung, Vasodilatation eine Weitstellung der Gefäße. Die Vasokonstriktion wird oft mit dem Auftreten von Migräne in Verbindung gebracht. Die Vasokonstriktion bewirkt einen höheren Gefäßdruck. Man geht davon aus, daß dabei Flüssigkeit aus den Blutgefäßen in das umliegende Gewebe austritt. Der Schädel selbst erlaubt allerdings keine Ausdehnung, weshalb der Innendruck im Kopf ansteigt. Da unser Nervensystem die Körpersseiten unterschiedlich steuern kann, ist die Einseitigkeit des Schmerzes nachvollziehbar.
Durchblutungsstörungen

Die Naturheilkunde sieht wie auch die Schulmedzin bei Migräne mehr als eine Ursache. Es kommen immer mehrere Faktoren zusammen. So stehen der Darm, die Leber, die schlechte Viskosität des Blutes, die hormonelle Situation und chronische Entzündungen als Ursachen für das Auftreten von Migräne im Vordergrund.

Entzündungen

Titelstory des US-Time Magazine vom 23.2. 2004

"Die Inneren Feuer“, chronische niedrigschwellige Entzündungsprozesse

Der auf einer anerkannten amerikanischen Untersuchung basierende Artikel "The Secret Killer" belegt, wie permanenter Entzündungsstress im Darm als auslösender und verstärkender Faktor bei der Entstehung chronischer Krankheiten verstanden werden kann. Kernaussage der Untersuchung ist, dass der Mensch durch permanenten Entzündungstress die Fähigkeit verliert, zielgerichtete und zeitlich begrenzte Entzündungsprozesse abzuschalten bzw. zu Ende zu bringen.

Bei Migräne und Clusterkopfschmerz beobachten wir eine "sterile" Entzündung im Kopf, die, wie der/die Patient/in merkt, nicht wirklich zu Ende geht!

Hormone

Östrogene erhöhen die Gerinnungsfähigkeit des Blutes ebenso, wie sie die Vasodilatation fördern. Wenn wir bedenken , daß der größte Teil der Migränefälle von Frauen erlitten wird, kann ein starker Hormonbezug nahe gelegt werden. Der Hormonbezug wird auch dadurch verdeutlicht, da die Erkrankung oft im Zusammenhang mit dem Menstruationszyklus auftritt.
Blutviskosität

So ist eine veränderte Viskosität des Blutes ist neben dem Gefäßtonus sicherlich eine ganz wichtiger, auslösender Faktor für Migräne. Wir sprechen in diesem Zusammenhang vom Milieu des Blutes und beachten in diesem Zusammenhang den gesamten Stoffwechsel des Patienten.

Ernährung

Ein hoher Zucker- und/oder Eiweißkonsum verschlechtert die Viskosität (Fließeigenschaft) des Blutes, was wiederum zu veränderten Druckverhältnissen innerhalb der Gefäße führt. Die möglichen Folgen wurden schon beschrieben.

Die heute häufigen Pilzerkrankungen des Darmes und falsche Bakterienflora des Darmes fördern die Bildung von Fuselalkoholen und Ammoniak. Beide können die sog. Blut-Hirn-Schranke passieren und gelten als Auslöser von Kopfschmerzen. Daneben wird auch die Leber sehr stark belastet.

Der Seitenbezug

In der Naturheilkunde ist es keineswegs egal, welche Kopfseite bei der einseitigen Migräne betroffen ist. Wenn der Schmerz die Augen ergreift können folgende Bezüge hergestellt werden:

* beide Augen - Nierenbezug
* linkes Auge - Magen/ Pankreas
* rechtes Auge - Leber/Galle.

Auf der betroffenen Seite sind oft zusätzliche Durchblutungsstörungen zu erkennen. Dies hat eine zusätzliche Mangelversorgung der betroffenen Areale zur Folge, vor allem mit Sauerstoff, was die Schmerzen noch verstärken kann.

auslösende Faktoren

* chronische Tonsillitis, Otitis, Sinusitis
* Zahnherde, wurzelbehandelte Zähne
* Kieferfehlstellungen
* Amalgam
* Mundströme durch den Batterieeffekt bei Gold + Amalgam
* unsachgemäße Amalgamentfernung
* Medikamente
* HWS-Syndrom, Verspannungen im Nacken-Schulter-Bereich, Wirbelsäulenleiden
* elektrische Geräte wie Lampen und Wecker im Kopfbereich des Schlafplatzes
* geopathische Belastungen

Vasodilatation

Auch bei der sog. Vasodilatation tritt Flüssigkeit aus den Gefäßen aus. Hier ist der Grund aber nicht der zu hohe, sondern zu niedrige Druck. Die Flüssigkeit "versackt" regelrecht. Beide Formen, die Eng- wie auch die Weitstellung von Gefäßen bewirkt auf der mit Migräne betroffenen Seite oft zusätzliche Durchblutungsstörungen. Dies hat eine zusätzliche Mangelversorgung der betroffenen Areale mit dem bereits erwähnten Sauerstoffmangel zur Folge.

Ansätze der Schulmedizin

Innerhalb der Schulmedizin existieren verschiedene Erklärungsmodelle, die das Phänomen Migräne zu erklären versuchen. Letzlich sind die Ursachen nicht aufgeklärt.
Die Depolarisierungshypothese

Etliche Untersuchungen belegen, dass Migräne-Patienten/innen eine erhöhte Erregbarkeit der Hirnrinde des Hinterhauptslappens aufweisen. Diese besondere Erregbarkeit ist mit einer Freisetzung von Kaliumionen in den Extrazellularraum verbunden. Kaliumionen führen zu einer Depolarisierung der betroffenen Areale, die sich dann über Bereiche der Hirnrinde ausbreitet. So auch zum Sehzentrum in den Bereich des Trigeminus-Nucleus, wodurch sich die Schmerzen erklären lassen.

Die Entzündungshypothese

Während eines Migräneanfalls kann die Wissenschaft die Freisetzung von entzündungsvermittelnden Botenstoffen beobachten, besonders und vor allem in den Bereichen, die den Patienten/innen Ihre Probleme bereiten. Man sieht klassische Entzündungsreaktionen mit der Aktivierung von Mastzellen und der Erweiterung von Blutgefäßen (Vasodilatation). Interessant ist auch die verstärkte Bildung von Stickstoffmonoxid (NO) an den Endungen des fünften Hirnnerven (Nervus trigeminus).

Die Gefäßhypothese

Kraniale Blutgefäße sind während eines Migräneanfalls erweitert. Die Kompression dieser oder auch der zuführenden Blutgefäße sowie eine Behandlung mit Arzneimitteln, die diese Blutgefäße kontrahieren, lindern die Beschwerden. Es existiert also sicher ein Zusammenhang. Wir halten diese Beobachtung jedoch für einen Nebeneffekt.
Die mechanische Hypothese

Bei dieser Hypothese spricht man davon, daß Nerven "überdehnt" werden, und diese dann die Symtome verursachen.

Auslösende Faktoren

* Mineralienmangel
* Flüssigkeitsmangel
* Schlafmangel
* Stress
* unregelmäßiger Lebensrhythmus
* Entspannungsphasen
* Wetterschwankungen, sog Spherics
* Hitze oder Kälte
* Ernährungsbedingte Ursachen (tyramin- und histaminreicher Nahrungsmittel wie Rotwein, Hartkäse, Schokolade, Nüsse, Bananen, Tee
* Alkohol- oder Drogenkonsum
* Unterzuckerung (Hypoglykämie)
* Arzneimittel, bes. Vasodilatatoren
* Blitzlicht und flackernde Lichter (Bildschirmarbeit)
* Zusammenhänge zu den Hormonschwankungen des weiblichen Zyklus